top of page

Konditoreitechniken

Wer diese Backtechniken beherrscht, kann seine Kreationen von einfach zu spektakulär verwandeln und ihnen sowohl Geschmack als auch Optik verleihen. Jede Methode, von der Präzision des Blindbackens über die zarten Schichten des Croissantteigs und die luftige Konsistenz des Brandteigs bis hin zum kunstvollen Gittermuster eines Kuchenbodens, trägt zur vielfältigen Welt der Konditoreikunst bei.

Blindbacken von Kuchenböden

Blindbacken ist das Vorbacken des Teigbodens, bevor die Füllung hineingegeben wird. Dies ist besonders wichtig für Kuchen, bei denen die Füllung nicht oder nur kurz vorgebacken werden muss. Zum Blindbacken rollen Sie den Teig aus, legen ihn in die Kuchenform und stechen den Boden mit einer Gabel ein, damit er nicht aufgeht. Legen Sie den Boden mit Backpapier aus, beschweren Sie ihn mit Backbohnen oder getrockneten Bohnen und backen Sie ihn, bis der Rand leicht gebräunt ist. Entfernen Sie die Bohnen und das Backpapier und backen Sie den Kuchen noch einige Minuten, bis der Boden goldbraun ist.

Bild von Priscilla Du Preez 🇨🇦
Foto von Kavita Joshi Rai

Zubereitung von blättrigem Croissantteig

Für Croissants benötigt man einen Blätterteig. Dabei wird die Butter mehrmals in den Teig eingearbeitet, sodass dünne, abwechselnde Schichten aus Teig und Butter entstehen. Das Ergebnis ist ein blättriges, zartes Gebäck nach dem Backen. Zuerst wird ein Stück Butter in den Teig eingearbeitet. Anschließend wird der Teig wiederholt gefaltet und ausgerollt. Zwischen den Faltvorgängen sollte er gekühlt werden, damit die Butter fest bleibt. Wichtig ist, dass die Butter kalt, aber geschmeidig ist, damit sie nicht im Teig schmilzt. Dadurch können sich keine luftigen Schichten bilden.

Brandteig perfektionieren

Brandteig, die Basis für Éclairs, Windbeutel und Profiteroles, ist einzigartig, da er vor dem Backen auf dem Herd vorgegart wird. Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem Topf verrühren, aufkochen lassen, dann Mehl hinzufügen und kräftig rühren, bis ein Teig entsteht. Kurz kochen lassen, damit der Teig etwas trockener wird, und dann etwas abkühlen lassen, bevor die Eier einzeln untergerührt werden. Die Masse sollte glatt und glänzend sein, ihre Form behalten, aber noch flüssig sein. Beim Aufspritzen und Backen erzeugt der hohe Feuchtigkeitsgehalt Dampf, der den Teig zu einem leichten, luftigen Gebäck aufgehen lässt.

Foto von Razvan Mirel
Bild von Hugo Aitken

Gitterförmiges Tortenbodendesign

Ein Gitterdeckel entsteht, indem man Teigstreifen über die Füllung legt und so eine schöne, dekorative Kruste kreiert. Rollen Sie den Teig aus, schneiden Sie ihn in gleichmäßige Streifen und legen Sie die Hälfte davon mit ausreichend Abstand auf den gefüllten Kuchen. Legen Sie die restlichen Streifen abwechselnd über und unter die ersten, wobei Sie jeden zweiten Streifen zurückklappen. Schneiden Sie die überstehenden Ränder ab und drücken Sie sie fest, um einen sauberen Abschluss zu erhalten. Das Gittermuster sieht nicht nur charmant aus, sondern lässt auch Dampf beim Backen entweichen, wodurch die Füllung andickt.

  • Instagram
  • YouTube
  • Facebook

© 2021–2026 by BafflingBakes

bottom of page